Peelings gegen Pickel selber machen

Peeling gegen Pickel

Regelmäßige Peelings sind eine sehr gute Möglichkeit Pickeln und Hautunreinheiten vorzubeugen. Hier finden Sie 5 Rezepte für Peelings die sich sehr leicht selber herstellen lassen und auch ebenso leicht im Kampf gegen Pickel anzuwenden sind.

Um die Haut von alten Hautzellen zu befreien, die sich gerne in den Poren festsetzen, werden Peelings angewandt. Das Hautpeeling reinigt die verstopften Poren, indem es die verhornten Hautschuppen entfernt und regt dadurch die Haut zur Neubildung von Hautzellen an. Es unterstützt die Regeneration der Haut. Gleichzeitig wirken die meisten Peelings durchblutungsfördernd, was ebenfalls dem Hautstoffwechsel zugutekommt. Peelings werden in erster Linie im Gesicht (Augen- und Mundpartie immer aussparen!) aufgetragen, können aber ebenso gut am Hals, am Dekolleté oder am Rücken Anwendung finden.

Peelings gegen Pickel

Die Kosmetikindustrie bietet viele Fertig-Peelings gegen Pickel an, aber auch der Schatz an Hausmitteln gegen Pickel, die in Peelingform angewendet werden können, ist reichlich. Die folgenden 5 Peelings lassen sich sehr leicht selber herstellen und sind zudem auch ausgesprochen einfach in ihrer Anwendung:

Zitronen-Salz Peeling: Die Zitrone wirkt hautreinigend und entzündungshemmend. Das Salz befreit die Haut von abgestorbenen Hautzellen und fördert die Durchblutung. Daher ist das Zitronen-Salz Peeling optimal geeignet, um Pickeln und unreiner Haut den Garaus zu machen und einem schlechten Hautbild erfolgreich entgegenzuwirken. Benötigt werden: ein Schüsselchen, ein Teelöffel Salz und einige Spritzer frisch gepresster Zitronensaft. Das Salz wird in der Schüssel mit dem Zitronensaft vermischt, sodass eine krümelige Paste entsteht. Mithilfe eines Wattepads wird das Zitronen-Salz Peeling auf der gründlich gereinigten Haut verteilt. Wer ein bisschen fester aufdrückt, unterstützt die Salzkörner bei der Reinigung der Haut. Nach einer Einwirkzeit von zehn Minuten wird das Peeling mit lauwarmem Wasser abgewaschen. Die Haut wird mit Kosmetiktüchern trockengetupft und anschließend mit einer leichten Feuchtigkeitscreme gepflegt. Da der Zitronensaft austrocknend wirkt, darf der Feuchtigkeitsspender nach dem Peeling nicht vergessen werden.

Backpulverpeeling: Durch das Natron, das im Backpulver enthalten ist, wird die Haut gereinigt. Das Backpulver wirkt einer Übersäuerung der Haut entgegen und lässt ihren PH-Wert ansteigen. Giftstoffe und Schlacken, die sich in der Haut angelagert haben, können leichter abfließen. Um ein Backpulver-Peeling herzustellen, wird das Pulver mit lauwarmem Wasser gemischt, sodass ein dickflüssiger Brei entsteht. Ein Wattepad dient zum Auftragen des Breis auf die zu reinigenden Hautstellen. Mit kreisenden Bewegungen wird das Peeling sanft in die Haut einmassiert. Nachdem das Backpulver-Peeling drei Minuten einwirken durfte, wird es it lauwarmem Wasser gründlich von der Haut entfernt. Eine Feuchtigkeitscreme, die anschließend aufgetragen wird, versorgt die Haut mit Nährstoffen, die zu ihrer Regeneration beitragen.

Meersalz-Peeling: Wer eine sehr angegriffen Haut hat, die viele offene Pickel und gereizte Hautstellen aufweist, sollte auf das Meersalz-Peeling verzichten, da es zu starkem Brennen führen kann und dann nicht zum Wohlbefinden des Anwenders beiträgt.

Meersalz

Meersalz

Für das Meersalz-Peeling werden fünf Esslöffel Meersalz mit so viel Vollmilch (statt Vollmilch kann auch Olivenöl verwendet werden) vermischt, dass sich eine streichfähige Paste ergibt. Die Peeling-Masse wird mithilfe eines Wattebausches auf die Haut aufgetragen und leicht einmassiert. Die Massage ermöglicht den Salzkörnern die Haut von abgestorbenen Zellen frei zu rubbeln und fördert gleichzeitig die Durchblutung. Zusätzlich tragen die Spurenelemente, die im Meersalz enthalten sind, dazu bei, dass der Hautstoffwechsel angeregt wird und neue Hautzellen gebildet werden. Nach der Massage mit dem Meersalz-Milch-Peeling kann es mit körperwarmem Wasser abgewaschen werden. Die Haut wird mit Kosmetiktüchern vorsichtig trockengetupft und bekommt anschließend eine Behandlung mit Aloe Vera, die pflegt und Feuchtigkeit spendet.

Zucker-Peeling: Auch die Zuckerkörnchen haben die Möglichkeit die Haut von abgestorbenen Hautzellen zu befreien. Dazu werden entweder zwei Esslöffel Zucker mit einem Teelöffel Naturjoghurt verrührt, sodass eine streichfähige Paste entsteht, oder der Zucker wird mit Olivenöl und drei Spritzern Zitronensaft zu einer Masse vermischt, die sich ebenfalls gut auf die Haut auftragen lässt. Mithilfe eines Wattepads wird das Zuckerpeeling leicht in die Haut einmassiert, sodass sich die verhornten Hautzellen aus den Poren lösen können. Das Zuckerpeeling ist eine sehr klebrige Angelegenheit und findet daher am besten unter der Dusche statt. Hier kann nach der Hautmassage die Zuckermasse auch problemlos und gründlich mit lauwarmem Wasser abgeduscht werden. Wie nach jedem Peeling sollte die gereinigte Haut nur trockengetupft werden und anschließend mit einer Feuchtigkeit spendenden Creme gepflegt werden.

Kaffeesatz-Peeling: Koffein wirkt nicht nur anregend auf den Blutdruck, sondern wenn es auf die Haut aufgebracht wird, fördert es auch die Durchblutung. Weil eine gute Durchblutung der Haut gleichzeitig dazu beiträgt neue, gesunde Hautzellen zu bilden, trägt auch das Kaffee-Peeling oder das Kaffeesatz-Peeling zu einer Regenration der Haut bei. Die Kaffeekörnchen rubbeln außerdem auf sanfte Weise die Haut von abgestorbenen Zellen frei und tragen zur porentiefen Reinigung bei. Für ein Kaffeesatz-Peeling werden 100 Gramm Kaffeesatz mit zwei Esslöffeln Olivenöl gemischt. Die streichfähige Kaffeemasse wird sanft in die Haut massiert und nach einer kurzen Einwirkzeit mit lauwarmem Wasser abgewaschen. Statt des Kaffeesatzes kann auch frisch gemahlener Kaffee mit Olivenöl gemischt werden. Das erhöht die Koffeinkonzentration des Peelings.

Peelings aus der Drogerie

Wer sich nicht die Mühe machen möchte sein Anti-Pickel-Peeling selber anzurühren, der kann auf eines der zahlreichen Fertigprodukte aus der Kosmetikindustrie zurückgreifen. Sowohl für das Anrühren als auch für die Anwendungsweise und die Einwirkzeit des Peelings muss der Beipackzettel beachtet werden. Die Kosmetikindustrie unterscheidet zwischen chemischen Peelings und mechanischen Peelings. Bei den chemischen Peelings wird die Haut durch eine chemische Substanz gereinigt, wie das zum Beispiel beim Backpulver-Peeling der Fall ist. Beim mechanischen Peeling sind es die kleinen Körnchen, die durch ihren Rubbeleffekt die Poren säubern. Das Zucker-Peeling ist hierfür ein gutes Beispiel. Welches Peeling für welche Haut am besten geeignet ist, muss jeder für sich alleine entscheiden. Bei einem starken Pickelbefall oder gar bei Akne sollte allerdings nicht in Eigenregie herumexperimentiert werden. Ein Arztbesuch wird nicht nur die Ursache ergründen, die zur Pickelbildung führt, sondern auch Abhilfe schaffen. In diesem Fall verschreibt nur der Fachmann das adäquate Pickel-Peeling.

Wie oft ist ein Peeling anzuwenden

Da die Anwendung eines Peelings immer mit dem Loslösen von alten Hautzellen verbunden ist, die sich an der frischen Haut festgesetzt haben, kann ein Peeling auch als ein Schälen der Haut bezeichnet werden. Es ist logisch, dass hierbei auch die gesunde Haut gereizt wird. Hautrötungen, die nach der Anwendung des Peelings auftreten sind normal und verständlich. Sie sollten allerdings nach ein bis zwei Stunden wieder verschwunden sein.

Weil die Haut durch das Peeling nicht gerade sanft behandelt wird, sollte es höchstens einmal wöchentlich aufgetragen werden. Eine häufigere Anwendung beansprucht die Haut zu sehr und wirkt eher kontraproduktiv. Wer sich für ein fertiges Peeling entschieden hat, richtet sich in der Häufigkeit der Anwendung selbstverständlich nach dem Beipackzettel. Wer das Haut-Peeling vom Arzt verschrieben bekam, muss sich strikt an dessen Anweisungen halten.