Was hilft gegen Pickel in der Nase?

Pickel in der Nase

Pickel in der Nase

Hier erfahren Sie, wie Sie mit Hausmitteln gegen Pickel in der Nase vorgehen können, welche Ursachen diese Pickel haben und warum es gefährlich sein kann, entzündete Nasenpickel auszudrücken.

Die menschliche Nase ist sehr empfindlich, denn in der Nase liegen viele Nerven sehr dicht unter der Hautoberfläche. Aus diesem Grund ist ein Pickel an der Innenwand der Nase besonders schmerzhaft. Um gegen schmerzhafte Pickel in der Nase vorzugehen, muss zuerst die Ursache für den Pickel gefunden werden. Es gibt unterschiedliche Ursachen, die zur Entstehung von einem Pickel in der Nasenwand führen können.

Ursachen für Pickel in der Nase

Pickel in der Nase

Pickel in der Nase sind schmerzhaft!

Neben verstopften Poren kann auch eins der kleinen Nasenhaare eingewachsen sein, was zu einem entzündlichen Pickel in der Nase führt. Ist die Nasenschleimhaut durch eine Erkältung geschädigt oder ausgetrocknet, ist sie besonders anfällig für Pickel.

Kinder und Jugendliche die häufig in der Nase bohren, sind besonders anfällig für Pickel. Denn mit den schmutzigen Fingern gelangen Bakterien auf die empfindliche Nasenschleimhaut. Auch Herpesviren können die Auslöser für Pickel in der Nase sein.

Was hilft gegen Pickel in der Nase?

Pickel in der Nase ausdrücken? Es ist nicht nur sehr schwer zu bewerkstelligen, sondern auch sehr gefährlich Pickel in der Nase auszudrücken. Der austretende Eiter kann zu weiteren Entzündungen führen und Bakterien, die sich an den Fingern befinden, können die Entzündung verschlimmern.

Besser ist es, Pickel in der Nase austrocknen zu lassen. Mithilfe eines Wattestäbchens kann entzündungshemmendes Teebaumöl oder Manukaöl aufgebracht werden. Dazu wird das saubere Stäbchen mit Öl betropft und anschließend vorsichtig über dem Pickel verstrichen. Die Prozedur kann mehrmals täglich wiederholt werden.

Trockene Schleimhäute können mit Meerwasserspray aus der Apotheke befeuchtet werden. Das Spray ist unbedenklich und kann so oft wie nötig benutzt werden. Durch die Befeuchtung der Nasenschleimhaut kann überflüssiges Nasensekret besser abtransportiert werden. Die Abheilung des Pickels wird gefördert.

Ein weiterer natürlicher Entzündungshemmer ist die Kamille, welche in Form von selbstgemachter Kamillentinktur und einem Kamillendampfbad genutzt werden kann.

Kamillentinktur gegen Pickel in der Nase: Ein halber Liter Wasser wird zum Kochen gebracht. Wenn das Wasser etwas abgekühlt ist, gibt man einen Esslöffel getrocknete Kamillenblüten ins Wasser. Statt Kamillenblüten können auch zwei Teebeutel mit Kamillentee genutzt werden. Der Sud muss dann 10 Minuten ziehen. Mit einem Wattestäbchen wird das Kamillenwasser dann auf den Pickel getupft. Bis der Pickel verschwunden ist, kann er mehrmals täglich mit dem Kamillensud behandelt werden.

Kamillendampfbad gegen Pickel in der Nase: Für das Dampfbad werden zwei Esslöffel getrockneter Kamillenblüten (oder alternativ drei Teebeutel Kamillentee) in einen Liter kochendes Wasser gegeben. Das dampfende Kamillenwasser wird in eine Schüssel gegossen. Der Betroffene hängt sich ein großes Badehandtuch über den Kopf und geht mit dem Gesicht so nahe über die Schüssel, dass er die Kamillendämpfe gut einatmen kann. Die Hände halten das Handtuch rundherum fest, sodass der Dampf nicht seitlich entweicht. Ein Kamillendampfbad am Tag ist ausreichend.

Pickel in der Nase vorbeugen

Damit schmerzhafte Pickel in der Nase gar nicht erst entstehen sollte man die folgenden Punkte beachten.

Checkliste: Pickel in der Nase vorbeugen

  • Nasebohren vermeiden.
  • Auf saubere Hände achten.
  • Für eine stets feuchte Nasenschleimhaut sorgen.
  • Nasenschleim durch Naseputzen entfernen.
  • Stresssituationen aus dem Weg gehen.

Treten trotzdem immer wieder Pickel in der Nase auf, hilft nur ein Arztbesuch. Der Hautarzt wird die Ursache genau ergründen und entsprechende Maßnahmen, die zur Vorbeugung oder zur Behandlung dienen, anraten.